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Mexiko: Wahlverlierer fordert Neuauszählung der Stimmen

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Mexiko: Wahlverlierer fordert Neuauszählung der Stimmen

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Nach der Präsidentenwahl in Mexiko hat der Zweitplatzierte schwere Vorwürfe erhoben: Andrés Manuel López Obrador sprach von Wahlfälschung und forderte eine Neuauszählung der Stimmen. Lòpez Obrador liegt laut Endergebnis fast 7 Prozentpunkte hinter dem Erstplatzierten Enrique Peña Nieto.

Ähnlich wie bereits nach seinem Scheitern vor sechs Jahren sprach López Obrador von Unregelmäßigkeiten, die bei 113.000 von 143.000 Stimmzetteln nachgewiesen werden könnten. Für diesen Fall sehe das Gesetz eine Neuauszählung vor.

López Obradors Niederlage hatte 2006 massive Proteste seiner Anhänger zur Folge. Die Finanzmärkte reagierten empfindlich. Bisher blieb die Lage in Mexiko-Stadt ruhig.

Ein Sieg Peña Nietos hatte sich während der Auszählung bereits früh abgezeichnet. Dieser versprach, Armut, Arbeitslosigkeit und Kriminalität zu bekämpfen.

Angesichts der wachsenden Probleme des Landes wurde der Partei des amtierenden Präsidenten eine klare Absage erteilt.