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Französische Pilotenvereinigung und Angehörige der Opfer kritisieren Abschlussbericht zum Absturz von AF447

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Französische Pilotenvereinigung und Angehörige der Opfer kritisieren Abschlussbericht zum Absturz von AF447

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Nachdem die französischen Flugunfallermittler am Donnerstag ihren Abschlussbericht zum Absturz der Air France-Maschine am 1. Juni 2009 vorgelegt haben, äußerten sich die Angehörigen und die Vereinigung französischer Piloten zu dem Ergebnis des Gutachtens.

“Wir haben zur Kenntnis genommen dass die Maschine nach dem Ausfall der Geschwindikeitsmesser schutzlos und die Piloten nicht ausreichend ausgebildet waren und all diese Umstände zu dem Unfall geführt haben.”

“Wir sind für diesen Fall nicht ausgebildet worden. Wenn Airbus nicht so arrogant gewesen wäre, hätten wir solche Situationen trainieren können und dieser Unfall wäre vielleicht nie passiert.”

“Ich kann nicht zufrieden sein. Wir haben Experten, die sich den Bericht anschauen werden. Im Moment kann ich nur sagen, dass ich gehofft hatte es würden auch andere Gründe gefunden. Aber sie haben sich nicht mit technischen Gründen für den Absturz beschäftigt.”

Das Gutachten macht besonders die Piloten für den Absturz verantwortlich, bei dem 228 Menschen ums Leben gekommen waren. Sie seien mit dem lösbaren Problem im Cockpit überfordert gewesen.