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Gema-Tarife: Kreuzberger Nächte bald unbezahlbar

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Gema-Tarife: Kreuzberger Nächte bald unbezahlbar

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Clubbetreiber in Berlin befürchten ein massives Diskothekensterben. Grund sind die für nächstes Jahr angekündigten neuen Gema-Tarife. Die Musikverwertungsgesellschaft will die Gebühren für das Abspielen und Präsentieren von Musik in der Öffentlichkeit deutlich anheben. Künftig sollen 10 Prozent der Eintrittseinnahmen an die Gesellschaft gehen.

Einer der Gegner der Reform ist Techno-Dj und Loveparade-Gründer Dr. Motte. Seiner Meinung nach sei das, was jetzt drohe, letzendlich ein komplettes Club-Sterben nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland. Und das hieße dann die seit 20 Jahren existierende Musik-Kultur wäre dann nicht mehr existent.

Die Berliner Clubcommission geht davon aus, dass die Gema-Gebühren eines mittelgroßen Clubs jährlich von 28 000 auf 174 000 Euro steigen. Für viele Betreiber zu viel Geld. Die Szene könnte also wieder in den Untergrund gehen – dorthin, wo sie einst in den neunziger Jahren ihren Ursprung hatte.