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Syrien: UN-Beobachter setzen Arbeit fort

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Syrien: UN-Beobachter setzen Arbeit fort

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Syrische Truppen sind in die von Rebellen kontrollierte Stadt Khan Sheikhoun vorgedrungen. Aktivisten berichteten aus der im Norden des Landes gelegenen Stadt, das Militär brenne Häuser und Farmen nieder. Achtzig Prozent der Einwohner seien geflüchtet.

Den Angaben zufolge sollen die Aufständischen in der Stadt zuvor bei Kämpfen schwere Verluste erlitten haben. Die Armee habe die Rebellen mit Mörsergranaten bombardiert. Auch die Stadt Homs soll unter heftigen Beschuss geraten sein. Eine unabhängige Bestätigung der Berichte gibt es bislang nicht.

Der Chef der UNO-Mission in Syrien, Robert Mood, hat derweil angekündigt, die Beobachter würden ihre Arbeit in dem Land fortsetzen. Man sei nun soweit, dass man über die notwendigen Kontakte und das notwendige Wissen verfüge. Aber man habe keinen Waffenstillstand.

Demnach sollen die Beobachter in der kommenden Woche wieder ausschwärmen, um in den verschiedenen Provinzen des Landes präsent zu sein. Die Mission war Mitte Juni wegen der erhöhten Gefahr unterbrochen worden.