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"The Shard" sticht in die Londoner Skyline

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"The Shard" sticht in die Londoner Skyline

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Die Außenfassade des höchsten Hauses Westeuropas an der Londoner Themse ist fertig. Das Emirat Katar ist der Hauptinvestor des fast 310 Meter hohen Wolkenkratzers, der wegen seiner Form “Shard” – “Scherbe” genannt wird.

Die Ansichten über die “Scherbe” sind geteilt. Manche finden, eine Hauptstadt wie London brauche ein solches Gebäude, andere sagen, die “Scherbe” sei schlichtweg häßlich und viel zu teuer.

Boris Johnson, der Bürgermeister von London, ist glücklich. Er verweist auf die 12.500 Arbeitsplätze, die der “Shard” schafft.

Die Gesamtkosten lagen nach Angaben des Bauträgers bei umgerechnet fast zwei Milliarden Euro. Entworfen wurde der Turm vom italienischen Star-Architekten Renzo Piano, der auch bei der Neugestaltung des Potsdamer Platzes in Berlin mitarbeitete.

Im “Shard” sollen Büros, Wohnungen, Restaurants und ein Hotel untergebracht werden. Das Innere des Gebäudes wird weiter ausgebaut, im Februar 2013 soll eine Aussichtsetage öffnen.