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Unglückskapitän darf sein Haus verlassen

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Unglückskapitän darf sein Haus verlassen

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Knapp sechs Monate nach der Havarie der “Costa Concordia” ist der Hausarrest des Kapitäns Francesco Schettino aufgehoben worden. Schettino darf aber seinen Wohnort Meta di Sorrento, südlich von Neapel, nicht verlassen.

Bei der Havarie des Kreuzfahrtschiffes der Genueser Reederei Costa Crociere waren am 13. Januar 30 Menschen ums Leben gekommen, unter ihnen zwölf Deutsche. Zwei Menschen werden immer noch vermisst.

Die “Costa Concordia” war in der Unglücksnacht zu nahe an die Insel herangefahren, hatte einen Felsen gerammt und war mit mehr als 4200 Menschen an Bord gekentert. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Kapitän unter anderem mehrfache fahrlässige Tötung, Havarie und Verlassen seines Schiffes während der nächtlichen Evakuierung vor.