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Zahl der Toten steigt nach Fluten in Russland

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Zahl der Toten steigt nach Fluten in Russland

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Die Überschwemmungen im Süden Russlands am Schwarzen Meer nehmen ein immer dramatischeres Ausmass an. Viele Menschen in der Provinz Krasnodar sind ums Leben gekommen. Inzwischen sprechen die Behörden von mehr als 130 Toten.

Offenbar sind auch Opfer aufs Meer hinausgeschwemmt worden.

An einigen Orten fiel die Regenmenge von zwei Monaten in nur wenigen Stunden. Seit mehr als 70 Jahren habe es keine so schlimmen Überschwemmungen gegeben, erklären ältere Menschen vor Ort. Teilweise waren die Fluten sieben Meter hoch.

Viele Gegenden in der beliebten Urlaubsregion Krasnodar sind ohne Strom; Straßen und Bahnstrecken sind gesperrt. Der Schwarzmeerhafen Noworossisk hat den Betrieb stark eingeschränkt.

Ein Verantwortlicher des Katastrophenschutz erklärte, jedes Dritte Haus in Krimsk stehe unter Wasser, Rettungsmannschaften seien vor Ort und aus Moskau kämen Flugzeuge und Hubschrauber.

Die Fluten stiegen sehr schnell an: Viele Menschen wurden in der Nacht zum Samstag davon im Schlaf überrascht. Mit Glück konnten sich viele gerade noch in Sicherheit bringen.