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Zahl der Todesopfer nach Flut in Russland steigt weiter an

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Zahl der Todesopfer nach Flut in Russland steigt weiter an

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Am Tag nach den verheerenden Überschwemmungen im Süden Russlands steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Inzwischen wird von mindestens 150 Menschen ausgegangen, die in den Wassermassen ums Leben gekommen sind. Die meisten von ihnen sind ertrunken. Vor allem ältere Menschen wurden im Schlaf von der Flut überrascht. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte sich am Samstag selbst ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe gemacht.

Inzwischen kursieren wilde Gerüchte um den Auslöser für die teils meterhohen Wellen, die nach den extremen Regenfällen aufgetreten waren. Meldungen darüber, dass die komplette Leerung eines Waserreservoirs in Krymsk für die Fluten verantwortlich sein könnte, wurden zurückgewiesen. Wladimir Putin ordnete jedoch eine Untersuchung an die der Frage nachgehen soll, ob im Vorfeld der Katastrophe ausreichende Präventionsmaßnahmen ergriffen wurden. Außerdem versprach der russische Präsident finanzielle Hilfen, um die Flutopfer beim Wiederaufbau ihrer Häuser zu unterstützen.