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Airbus und Boeing wetteifern in Farnborough um Aufträge

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Airbus und Boeing wetteifern in Farnborough um Aufträge

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Im britischen Farnborough hat die traditionelle Luftfahrtschau ihre Pforten geöffnet – und damit beginnt auch das Rennen um Aufträge und Kunden. Insgesamt 1.400 Aussteller aus aller Welt sind vertreten. Bis Sonntag erwarten die Veranstalter rund 250.000 Besucher. Im Mittelpunkt stehen die beiden Giganten Boeing und Airbus. Boeing hat wenigstens vorerst die Nase vorn: Der US-Konzern sicherte sich einen Auftrag über knapp sechs Milliarden Euro. Airbus will im Langstreckenbereich kontern und sieht den Vorsprung von Boeing gelassen. “Wir haben einen Konkurrenten, der uns überholen will, und darum gibt es einen aggressiven Preiskampf”, meint Airbus-Chef Fabrice Bregier. “Aber wir bleiben ganz ruhig. Wir haben rund 1.400 Aufträge für Flugzeuge in unseren Büchern, daher haben wir keine Eile.”

Zu Beginn der Messe meldete Airbus freilich nur einen kleineren Auftrag über vier A320neo. Aber der europäische Flugzeugbauer will mit seinem verbesserten A330 der beliebten Boeing 777 künftig Paroli bieten. “Der Handelskrieg zwischen Boeing und Airbus ist seit Jahren die Hauptattraktion jeder Luftfahrtmesse”, erklärt euronews-Reporter Gianni Magi. “Dieses Mal jedoch erhält er eine spezielle Bedeutung, nachdem Airbus die Eröffnung eines Werks für den A320neo in den USA angekündigt hat. Eine Herausforderung, die offenbar über den normalen Konkurrenzkampf hinausgeht.”