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Euro-Finanzminister verhandeln über Hilfsprogramm für Spanien

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Euro-Finanzminister verhandeln über Hilfsprogramm für Spanien

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Die Hilfsprogramme für Spanien, Griechenland und Zypern sowie die beim EU-Gipfeltreffen Ende Juni beschlossene Bankenaufsicht waren zwei der Themen des Treffens der Euro-Finanzminister in Brüssel. Entscheidungen zu Spaniens maroden Banken werden jedoch voraussichtlich erst in zwei Wochen fallen. Europa habe seit dem jüngsten Gipfeltreffen einen neuen Weg eingeschlagen, so der französische Finanzminister Pierre Moscovici, das Bauwerk Europa werde nun stabilisiert. “Wir haben dafür zu sorgen, dass es funktioniert”, fügte er hinzu. Einige Banken Spaniens brauchen Hilfen von bis zu 100 Milliarden Euro. Verhandelt wurde in Brüssel ein Vertrag über diese Hilfen. Dazu der luxemburgische Ressortleiter Luc Frieden: “Diese Banken müssen wider fit gemacht werden für die Zukunft. Da muss es Umstrukturierungen geben. Und darüber werden wir im Rahmen eines Memorandums, welches wir jetzt auf den Weg geben werden, eine gemeinsame Sicht finden. Aber einige Bedingungen müssen schon erfüllt werden!” “Alle sind sich darüber einig, dass mehr Integration notwendig ist”, so unser Korrespondent Enrico Bona. “Die Eurogruppe riskiert, zum Feld der Auseinandersetzungen zwischen dem Norden und dem Süden Europas zu werden. Einige Staaten sind versucht die Ergebnisse des jüngsten EU-Gipfeltreffens in Frage zu stellen. Geschieht das tatsächlich, werden Spanien und Italien den Preis zahlen, die Eurozone aber ebenfalls, denn damit wird der Ausweg aus der Krise länger dauern.”