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Flutkatastrophe in Südrussland: Behörden räumen Fehler ein

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Flutkatastrophe in Südrussland: Behörden räumen Fehler ein

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Nach der Flutkatastrophe in Russland mit mehr als
170 Toten haben die Behörden Fehler eingeräumt. So seien die Bürger in der Region Krasnodar nicht rechtzeitig gewarnt worden. Es sei erwiesen, dass die Verwaltung drei Stunden vorher über die Hochwassergefahr eine Warnung erhalten habe ohne diese an die Bevölkerung weiterzugeben.

Augenzeugen berichteten von rund sieben Meter hohen Wellen, die in die Orte hineingeschossen seien.

In der Ferienregion am Schwarzen Meer rund 1200 Kilometer südlich von Moskau sind mehr als 10.000 Rettungskräfte mit schwerem Gerät im Einsatz.

Der Schaden liegt nach offiziellen Angaben bei umgerechnet mindestens 100 Millionen Euro. Experten schätzten die Summe noch deutlich höher. Die Regierung hatte rund 95 Millionen Euro aus einem Notfonds zur Verfügung gestellt.

Ein mehr als 24stündiger Dauerregen überschwemmte Hunderte Häuser, Zehntausende verloren ihr Hab und Gut. Bahngleise und Straßen sind unterspült oder von Schlamm überdeckt und daher unpassierbar. Im Hochwassergebiet in Südrussland warten immer noch tausende Menschen auf Hilfe.