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Nationaler Trauertag in Russland nach der Flutkatastrophe

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Nationaler Trauertag in Russland nach der Flutkatastrophe

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Nach der Flutkatastrophe im Süden Russlands hat der Kreml für diesen Montag einen nationalen Tag der Trauer ausgerufen. In Moskau wurde ein Gottesdienst für die über 170 Toten abgehalten.Nach den schlimmsten Überschwemmungen in der jüngeren Geschichte Russlands müssen sich die Behörden und Präsident Wladimir Putin Vorwürfe gefallen lassen.

“Wenn man an das Leid der Menschen denkt ist es vielleicht zynisch zu sagen, wir sollten nach denen suchen, die dafür verantwortlich sind. Auf der anderen Seite sollten solche Ereignisse verhindert werden können, und die, die sie zugelassen haben sollten bestraft werden. Außerdem sollte jeder versuchen, den Überlebenden zu helfen.”

“Die Verantwortlichen interessiert sowas gar nicht. Wird schon gut gehen, denken die. Aber diesmal hat das nicht funktioniert.”

Am stärksten von der Flut betroffen war die südrussische Stadt Krymsk, nahe des Schwarzen Meers. Dort wurden viele Bewohner von den Wassermassen im Schlaf überrascht. Eine offizielle Warnung vor der nahenden Gefahr hatten sie nicht erhalten. Die zuständigen Behörden räumten in diesem Punkt am Montag bereits Fehler ein. Noch endgültig geklärt werden muss, woher die 7 Meter hohe Welle kam, die in der Bergregion eingeschlagen war.