Eilmeldung

Sie lesen gerade:

"Schwarzer Marsch" der Bergleute kommt nach Madrid


Spanien

"Schwarzer Marsch" der Bergleute kommt nach Madrid

Es ist der “Schwarze Marsch”, der Marsch der spanischen Bergleute: Sie kommen einen langen Weg aus den Steinkohlegebieten in die Hauptstadt Madrid, um dort ihrem Unmut Luft zu machen.

Spaniens Kohle ist zu teuer; der Abbau muss bezuschusst werden. Seit längerem ist schon klar, dass das Geld nur noch ein paar Jahre fließt: Das Ende der Subventionen ist – wie in anderen EU-Ländern auch – bereits vereinbart. Die Regierung will mit ihren Sparplänen aber jetzt schon kräftig kürzen.

Wir wollen, dass das Abkommen eingehalten wird, der Kohleplan von 2006, sagt einer der Kohlekumpel. Das ist alles. Es geht uns nicht um mehr Geld.

Die Wut unter den Bergleuten ist groß. Seit Ende Mai streiken sie; dabei kam es auch zu schweren Auseinandersetzungen mit der Polizei.

In Madrid wollen sie jetzt mit einer Großkundgebung
auf ihre Probleme aufmerksam machen. Die Regierung hat aber schon wissen lassen, dass es bei den Kürzungen bleibt.

Jede Geschichte kann aus vielen Perspektiven erzählt werden. euronews Journalisten berichten in ihren Sprachen, mit ihrer Sicht der Dinge.

Nächster Artikel

welt

Ferien auf dem Balkon - spanischer Krisenalltag