Eilmeldung

Eilmeldung

Sie lesen gerade:

Tennis: Schläger geht ins Netz


Sci-Tech

Tennis: Schläger geht ins Netz

Derzeit wird eine neue Generation Tennisschläger getestet. Vollgestopft mit elektronischen Sensoren, sind die Sportgeräte in der Lage, jeden Schlag des Spielers zu registrieren. Die Tennisstars Rafael Nadal und Jo-Wilfried Tsonga testen die neuen Geräte, die von dem französischen Unternehmen Babolat stammen.

Während Nadal und Tsonga gegeneinander spielen, senden die Schläger per Funk Daten an zwei Bildschirme und mobile Geräte. Der Geschäftsführer von Babolat, Eric Babolat, erklärt: Das Besondere sei, dass der Schläger kommuniziert. Er zeichne auf, was während des Spiels passiere und könne anschließend dem Spieler ein Feedback geben. Die Spieler nähmen zwar sehr viel wahr während des Spiels, aber sie bekämen keine Fakten geliefert, außer ihre Punkte und ihren Rang. Aber damit könne man während des Spiels nicht viel anfangen.

Die Daten können auch online an das Umfeld weitergeleitet werden. Der Trainer kann dem Spieler so weitere Ratschläge und Tipps geben. Der sogenannte “Play und Connect” Schläger sieht aus und spielt sich wie ein ganz normaler Schläger, so die Tester.

Nach dem Spiel wird der Schläger ganz einfach an einen Computer angeschlossen – nun können die Daten heruntergeladen werden: Ballgeschwindigkeit, Spin und Schlagkraft. Ein sehr nützliches Hilfsmittel, besonders auch für Trainer. Denn nun kann die Leistung eines Spielers wirklich gründlich analysiert werden: Von der Position des Balls auf dem Schläger bis zur Aufschlagsgeschwindigkeit. Nach Angaben des Unternehmens wird der neue Schläger um die 250 Euro kosten – also genauso viel wie ein hochwertiger Schläger ohne Sensoren.

Auswahl der Redaktion

Nächster Artikel
Die "Pflanzen-Melk-Technologie"

innovation

Die "Pflanzen-Melk-Technologie"