Eilmeldung

Eilmeldung

Enorme wirtschaftliche Schäden durch Überschwemmung in Südrussland

Sie lesen gerade:

Enorme wirtschaftliche Schäden durch Überschwemmung in Südrussland

Schriftgrösse Aa Aa

In Moskau werden Hilfslieferungen für die Opfer der
Überschwemmungskatastrophe in Südrussland zusammengestellt. Offizielle Stellen gehen von mindestens 170 Toten aus. In aller Eile mussten auch Kinder aus Ferienlagern in Sicherheit gebracht werden. Extreme Regenfälle hatten die Flüsse am Fuße des Kaukasus in reißende Ströme verwandelt.
In Moskau sorgt man sich inzwischen auch um die wirtschaftlichen Auswirkungen. Südrussland ist die Kornkammer des Landes. Der Hafen von Noworossisk ist der wichtigste Umschlagplatz für den Weizenexport. Jetzt ist die einzige Eisenbahnverbindung zu diesem Hafen durch die Überschwemmungen blockiert. Beamte vom Moskauer Ministerium für Katastrophenschutz verschaffen sich aus der Luft einen Überblick.
Mit dem Ergebnis: Er werde mindestens eine Woche dauern, die unterspülten Straßen wieder befahrbar zu machen. Inzwischen wird die Kritik an den Behörden immer lauter: Es fehle nicht nur ein funktionierendes Warnsystem, auch die Infrastruktur der Region sei vernachlässigt worden.
Auch eine Arbeitsgruppe der Staatsduma will sich nun die Schäden vor Ort ansehen.