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Juncker bleibt erstmal der Boss

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Der Luxemburger Jean-Claude Juncker bleibt
bis Jahresende Eurogruppen-Chef.

Der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der lange als Nachfolgefavorit galt, ging damit leer aus…vorerst jedenfalls.

Juncker hatte im März angekündigt, sich von seinem Posten zurückziehen zu wollen. Da sich jedoch keine einvernehmliche Nachfolgelösung abzeichnete, macht er zunächst weiter. Wie es im nächsten Jahr an der Eurogruppenspitze weitergehen soll, blieb zunächst offen.

Spanische Krisenbanken sollen noch im laufenden
Monat erste Finanzspritzen von 30 Milliarden Euro erhalten. Das kündigte Juncker nach neunstündigen Beratungen in Brüssel an.

Im Rahmen eines größeren Personalpakets beschloss die Eurogruppe auch, dass der deutsche Finanzfachmann Klaus Regling den
neuen Rettungsschirm ESM leiten soll. Regling führt bereits den den befristeten Krisenfonds EFSF.

Euronews-Korrespondent Enrico Bona:
“Die Eurogruppe hat noch einmal die Bedeutung der Beschlüsse des letzten EU-Gipfels bestätigt. Ab September wird die Europäische Kommission nun konkrete Vorschläge für eine zentrale Bankenaufsicht unterbreiten, die dann vielleicht schon Ende des Jahres umgesetzt werden könnte.”