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Kofi Annan wirbt wieder um Lösungen für Syrien

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Kofi Annan wirbt wieder um Lösungen für Syrien

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Nach Syrien besucht der UNO-Gesandte Kofi Annan nun Iran. Nachdem sein Waffenstillstand im syrischen Bürgerkrieg bis heute nicht eingehalten wird, führt er jetzt neue Gespräche.

Iran ist einer der letzten Verbündeten der syrischen Machthaber. Beide gehören auch in etwa der gleichen islamischen Glaubensrichtung an, im Gegensatz zur Mehrheit der syrischen Bevölkerung.

Annan verweist hier nur auf das Genfer Treffen zur Lage in Syrien vorletztes Wochenende; darüber wolle er in Iran sprechen. In Genf ging es unter anderem um eine mögliche Übergangslösung für Syrien, um eine gemeinsame Regierung mit der Opposition.

Nach dem Treffen mit Syriens Machthaber Baschar Assad sagte Annan, man habe einen Lösungsansatz vereinbart, und über diesen Ansatz werde er jetzt auch mit der bewaffneten Opposition reden. Einzelheiten nannte er nicht.

Die Gewalt im Land geht aber unvermindert weiter. Eine Oppositionsgruppe teilte mit, die syrische Armee habe mit Artillerie mehrere Stadtteile von Homs beschossen. Landesweit seien gestern mehr als dreißig Menschen getötet worden: Aufständische
und Zivilisten ebenso wie Soldaten.