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Soforthilfe für Spaniens marode Banken

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Soforthilfe für Spaniens marode Banken

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Hilfe für die maroden spanischen Banken steht im Mittelpunkt eines Treffens der 27 EU-Wirtschafts- und Finanzminister in Brüssel. Zuvor hatten die Kassenhüter der Euro-Gruppe beschlossen, den spanischen Krisenbanken noch im laufenden Monat erste Notkredite im Umfang 30 Milliarden Euro zukommen zu lassen. Der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos zeigte sich erleichtert: Die Vereinbarung solle am 20. Juli unterzeichnet werden. Festgelegt worden sei, dass die Kredite dem Fonds für die Restrukturierung der Banken zur Verfügung gestellt werden. Die Bedingungen seien gut, die Laufzeit sei lang und die Zinsen seien sehr gering. “Die Finanzminister sind mit der Einigung der Euro-Partner zur Rettung der Wirtschaft Spaniens sehr zufrieden”, stellt unsere Korrespondentin Natalja Richardson fest. “In diesem Geist gehen die Verhandlungen über andere wichtige Themen weiter, darunter über den Schutz der Banken.” Erörtert wurde auch die Finanzlage in Griechenland und Zypern. Dazu sagte die Finanzministerin Österreichs, Maria Fekter: “Bei Zypern ist es ähnlich, hier muss der genaue Rekapitalisierungsbedarf im Detail ermittelt werden und diese genauen Zahlen bekommen wir in Kürze.”
Im Falle Spaniens allerdings ist klar, dass zur Sanierung der Banken insgesamt bis zu 100 Milliarden Euro notwendig sind.