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Der Euro trotzt der Krise

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Der Euro trotzt der Krise

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Der Euro zeigt sich trotz der Finanzmarktkrise überraschend robust: Zu diesem Schluss kommt ein Bericht der EZB. Im Jahr 2011 stieg demnach der Anteil des Euro an Transaktionen im globalen Devisenhandel um 1,5 Punkte auf 20,7 Prozent. Allerdings nahm gleichzeitig das Interesse an in Euro begebenen Wertpapieren, vor allem an Staatsanleihen, spürbar ab.

Als Reservewährung hält sich die Gemeinschaftswährung mit einem Anteil von 25 Prozent an den weltweiten Fremdwährungsreserven auf Platz zwei, hinter dem Dollar und vor dem japanischen Yen. Allerdings wird der chinesische Yuan immer stärker und könnte den Yen bald ablösen.

Unangefochtene Leitwährung bleibt der US-Dollar – wenn auch viele Experten meinen, dass seine Bedeutung allmählich zurückgeht. Gut möglich also, dass der Dollar den Titel “Weltwährung” früher oder später abgeben muss.