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Krisentreffen zwischen syrischem Nationalrat und russischem Außenminister gescheitert

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Krisentreffen zwischen syrischem Nationalrat und russischem Außenminister gescheitert

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Das erste Treffen zwischen der syrischen Opposition und Russlands Außenminister ist negativ geendet. Die Meinungen über einen Weg aus der Krise gingen zu weit auseinander. Moskau wollte herausfinden, inwieweit die zersplitterte syrische Opposition in der Lage sei, EiNE Sprache zu sprechen. Der syrische Nationalrat forderte eine von den Vereinten Nationen unterstützte militärische Einmischung in den Konflikt. Russland lehnt dies entschieden ab.

“Wir und die syrische Gesellschaft – wir wollen die Diktatur komplett hinter uns lassen, damit wir ein demokratischer Staat werden können. Das ist wichtig – für Syrien und das syrische Volk”, betonte der Vorsitzende des Syrischen Nationalrates, Abdelbaset Seida.

Weil auch die Opposition immer mehr Waffen besitzt, steigt derweil die Zahl der getöteten Kämpfer – melden Menschenrechtsbeobachter aus Syrien. Seit Wochenbeginn starben nach ihren Angaben über 100 Menschen. Darunter Soldaten, Deserteure und andere bewaffnete Oppositionelle.

Wenige Stunden vor einer Sitzung des
UN-Sicherheitsrates wurde ein Resolutionsentwurf Russlands bekannt: Darin schlägt Moskau vor; die Beobachtermission in Syrien zu verlängern. Die derzeitige Mission endet am 20. Juli.