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Milliarden für Verhütung


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Milliarden für Verhütung

In Entwicklungsländern weltweit sollen Millionen Frauen und Mädchen künftig Zugang zu Familenplanung und Verhütungsmitteln haben. Das geht aus dem Family Planning Summit in London hervor.

Um das zu ermöglichen wurden Spenden gesammelt. Am Ende kamen mehr als zwei Milliarden Euro zusammen.

Familienplanung rette das Leben von Frauen und Kindern und sei ein wichtiger Teil im Kampf gegen die Armut, das hob der britische Premierminister David Cameron hervor.

Melinda Gates, die Frau von Microsoft-Gründer Bill Gates, sagte: “Indem wir diesen Frauen Verhütungsmittel anbieten, indem wir 120 Millionen Frauen erstmals damit versorgen, können wir in den kommenden acht Jahren 15 Millionen Abtreibungen verhindern.”

Wegen ihres Engagements für Verhütung wurden Gates und ihr Wohltätigkeitsverein von katholischen Gruppen in den USA heftig kritisiert.

Die Unterstützer von Familienplanung verweisen auf Statistiken aus denen hervorgeht, dass in Ländern südlich der Sahara rund ein Viertel der Mädchen wegen ungewollter Schwangerschaften die Schule abbricht. Dies sei ein erheblicher Verlust an Potential.

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