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Rolling Stones: Vor 50 Jahren gings los

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Rolling Stones: Vor 50 Jahren gings los

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Vor genau fünfzig Jahren spielten die “Rolling Stones” ihren allerersten Gig – im Marquee Club in London. Und von da an schrieb die Band Rockgeschichte. Die Stones wurden zum Synonym für Rebellion und Exzess. In den sechziger Jahren zog die Band eine Spur der Verwüstung hinter sich her, immer wieder kam es zu Ausschreitungen bei den Konzerten.

Die Band hatte zudem immer wieder Drogenprobleme. Die Bandmitglieder mussten immer wieder vor Gericht. In den siebziger Jahren heiratete Sänger Mick Jagger dann seine erste Frau Bianca. Doch bereits vor, während und nach der Ehe gab es immer wieder Berichte über Affären. Nach neun Jahren trennte sich das Paar.

Grund dürften die vielen Frauengeschichten des Sängers gewesen sein. In den folgenden Jahren blieb nur eine durchgehend an seiner Seite – Jerry Hall. Beide kannten sich seit Ende der siebziger Jahre, 1990 heirateten sie schließlich. 2003 wurde Jagger dann für seine “Verdienste um die populäre Musik” zum Ritter geschlagen und darf sich seit dem “Sir” nennen. In einem Interview gestand Jagger, es sei großartig vom eigenen Land geehrt zu werden. Es zeige wieviel die Rolling Stones in den letzten 40 Jahren erreicht hätten.

2008 feierte dann Martin Scorseses Dokumentarfilm “Shine a light” seine
Premiere auf der Berlinale. Ein Streifen über einen Auftritt der Rolling Stones im Beacon Theatre während ihrer “A Bigger Bang Tour”. Der Film enthält auch umfangreiches Archivmaterial aus der Bandgeschichte.

Wie populär die Band immer noch ist, zeigt sich auch anhand der zahlreichen Spekulationen über ein mögliches Konzert zum 50. Bandjubiläum. Doch denen erteilten Keith Richards und Mick Jagger kürzlich eine Absage.