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Thomas Voeckler siegt - "Teufelskerl" Jens Voigt

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Thomas Voeckler siegt - "Teufelskerl" Jens Voigt

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Die zehnte Etappe der Tour de France: Wieder ging es in die Berge. Von einer 25 Fahrer starken Ausreißergruppe blieben nach dem Col du Grand Colombier vier Aufrechte übrig. Mit dabei: Der Franzose Thomas Voeckler.
Gefahr für den Mann in Gelb, Bradley Wiggens, ging von dem Quartett nicht aus.

Mit einem wahren Kraftakt kämpfte sich der Deutsche Jens Voigt aus dem Verfolgerfeld an die Spitzengruppe heran. Der 40-Jährige wollte ein Wörtchen um den Tagessieg mitsprechen.

Kurz vor dem Ziel dann Voecklers Attacke. Der Elsässer – in Frankreich ein Volksheld – schüttelte nicht nur Voigt ab, der letztlich Dritter wurde, sondern auch den Italiener Michele Scarponi, dem nur der zweite Platz blieb. Voeckler eroberte damit auch die Führung in der Bergwertung.

Im gelben Trikot des Erstplatzierten im Gesamtklassement ist unverändert Bradley Wiggens unterwegs. Der Brite musste auf einer Abfahrt die Attacke des Italieners Vicenzo Nibali abwehren, der auf dem vierten Rang nur knapp hinter Wiggens platziert ist, doch die Prüfung meisterte der “Leader” souverän.

Im Gesamtklassement bleibt vorne alles beim Alten. Wiggens vor Evans und Froome, Nibali ist Vierter. Am Donnerstag geht es wieder in die Berge. Unter anderem stehen zwei Gipfel der höchsten Kategorie auf dem Programm.