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Den "Rolling Stones" zum goldenen Jubiläum

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Den "Rolling Stones" zum goldenen Jubiläum

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Im Jahre ´63, als die Steine gerade erst losrollten, gab ihnen Mick Jagger noch zwei Jahre. Das kommentiert er heute so: “Damals war das wohl die zu erwartende Lebenszeit für so eine Band.

Dass eine Rockband länger als vier, fünf Jahre durchhielt, das war in jenen Tagen nicht zu erwarten. Da dachte man nicht an eine echte Karriere, das hatte es noch nicht gegeben.”

Er plante es nicht, er machte es. Die Stones machten immer, was sie wollten. Anders konnten sie sich in ihrem Leben keine Befriedigung vorstellen. Rebellen eben, die in die Zeit passten.

In die Zeit von Wirtschaftsaufschwung, Wohlstand und Ende der Prüderie. Dass ihr Publikum gleich den Saal zerlegte, bekam dem Image der Aufmüpfigen bestens. Die allerbeste Vermarktungsidee hatte wohl Andrew Loog Oldham, der ehemalige Pressesprecher der Beatles: Im Gegensatz zu den braven Pilzköpfen. tobten “The Rolling Stones” als “bösen Buben” durch Säle und über Freilichtbühnen. Ganz nach dem englischen Sprichwort “auf einem rollenden Stein wächst kein Moos”. Provokation hiess die neue Jugendkultur.

Der ordentlichen Gesellschaft die Zunge zeigen.

Dabei schrieben die “Stones” auch Musikgeschichte, indem sie den Blues, die Musik des schwarzen Amerika, in die Popmusik holten.

Zum 50jährigen Bühnenjubiläum sagt Mick Jagger; “ Wie sie wissen, möchte ich keine alte ausgebrannte Institution sein. Sie möchten lebendig bleiben, dummerweise empfinde ich ebenso.”

Sprach´s – und rockt weiter. Mit seinem berühmten Hüftschwung, der inzwischen die Enkelinnen seiner ersten Fans elektrisiert.