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"Die Stunde der Sieger" feiert zweite Premiere

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"Die Stunde der Sieger" feiert zweite Premiere

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Vor 30 Jahren, 1981, feierte dieser Film seine Premiere: “Chariots of Fire”- “Die Stunde der Sieger”. Es ist die herzergreifende Geschichte zweier britischern Sportler, die bei den Olympischen Spielen 1924 in Paris alles geben – und kämpfen.

Nun gab es in London noch einmal die Premiere für “Chariots of Fire” – passend zu den Olympischen Spielen, die am 27. Juli in London starten.

Ben Cross spielte damals eine der zwei Hauptrollen, den jüdischen Studenten Harold Abrahams: “Das ist hier einfach überwältigend, ein positiver Schock. Es ist grossartig, dass ein Film nach 30 Jahren noch einmal so viel Ansturm auslöst”, sagte er auf dem roten Teppich.

Nigel Havers, der den Sportler Andrew Lindsay spielte, ist immer noch vom Film begeistert: “Es ist ein Film, der zeitlos ist, der damals schon zeitlos war. Er erzählt einfach die Geschichte von zwei Männern, die den Geist und ein Herz haben und uns allen etwas lehren. Dieser Film war gut geschrieben, gut gemacht und gut produziert.”

“Chariots of Fire”, basierend auf der Geschichte des schottischen Sportler Eric Liddel, hatte 1981 fünf Oscars gewonnen.

Die Eröffnungssequenze, in der die Sportler am Strand von St. Andrew rennen, wurde von der Jury besonders gewürdigt. Die Musik von Vangelis ist bis heute Inbegriff für die Olympischen Spiele.

Filmregisseur Hugh Hudson erinnert sich: “Die Geschichte, die Musik, die Darsteller – alleb alles samt grossartig. Es war ein wirklich gutes Team. Alle waren unbekannte Schauspieler, sie brachten keine Vorbelastungen mit. Wie sie spielten, war ehrlich – wir sind mit ihnen mitgerannt.”

“Die Stunde der Sieger” ist europaweit in einer Neu-Auflage als DVD erhältlich.