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Griechischer Arbeitsmarkt bleibt ein Sorgenkind

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Griechischer Arbeitsmarkt bleibt ein Sorgenkind

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Erneut kommen schlechte Nachrichten aus Griechenland: Die Arbeitslosigkeit im Krisenstaat der Eurozone bleibt auf Rekordniveau. Laut der griechischen Statistikbehörde lag die Arbeitslosenquote im April bei 22,5 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte sie noch 16,2 Prozent betragen.

Nikos Govas war selbst arbeitslos, heute leitet er ein Café und sieht die Haltung seiner Landsleute kritisch. “Wenn jemand einen Job sucht und sich wirklich bemüht, wird er auch einen finden”, meint er. “In Griechenland will jeder in einer Arztpraxis oder im öffentlichen Dienst arbeiten. Aber man kann auch Müllmann oder Unternehmer sein. Auch diese Jobs bringen Geld.”

Die Zukunft des griechischen Arbeitsmarkts sehen Experten düster: Gerade der traditionell starke Tourismussektor leidet unter der Wirtschaftskrise; viele Urlauber weichen in andere Länder aus. Daher dürfte es auch im Sommer kaum zu einer Erholung auf dem Arbeitsmarkt kommen.