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Seuchengefahr am Schwarzen Meer

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Seuchengefahr am Schwarzen Meer

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Nach den Überschwemmungen in Südrussland mit mehr als 170 Toten breitet sich nun die Angst vor Seuchen aus. Unbestätigten Berichten zufolge liegt die Zahl der Toten viel höher. Journalisten vorort schätzen, es könnten mehrere Tausend Tote sein. Die am schlimmsten betroffene Stadt ist Krymsk. In der gesamten Ferienregion Krasnodar am Schwarzen Meer starben Menschen durch die sintflutartigen Regenfälle.

Auch viele Tiere sind tot und stellen nun – wie Gouverneur Alexander Tkatschow erklärt – eine Seuchengefahr dar. Priorität habe im Moment, die vielen Kadaver zu entsorgen, um Epidemien zu verhindern. Bereits 15.000 tote Tiere seien schon gefunden worden, sagte Tkatschow.

Die Hilfslieferungen laufen nur schleppend. Medien warnten, dass hinter Spendenaufrufen im Internet oft Betrüger steckten.

Der Wetterdienst hatte die Regionalregierung in Krasnodar bereits um 23 Uhr am Freitag informiert, dass auf Grund des Dauerregens eine Flut komme. Diese Warnung war jedoch nicht an die Bevölkerung weitergeleitet worden.