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Täuschend echt: 3-D-Gemälde begeistern tausende Chinesen


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Täuschend echt: 3-D-Gemälde begeistern tausende Chinesen

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Sie kommen und werden zum Baustein einer Kunstausstellung: In der chinesischen Stadt Hangzhou haben derzeit tausende Besucher Spass daran, selbst zum Teil eines 3-D-Gemäldes zu werden. Die Ausstellungsmacher fordern sie sogar ausdrücklich dazu auf. 83 Ölgemälde von zwanzig koreanischen Künstlern sind dort aktuell zu sehen.

“Anfangs war es schwierig, die Ausstellung in Hangzhou zu bewerben. Niemand konnte sich so recht etwas unter 3-D-Kunst vorstellen. Dabei ist es wirklich einfach: Es ist eine interaktive Schau. Die Menschen können mitmachen, sich dabei fotografieren. Das war uns wichtig”, sagt
Mit-Organisator Chen Fen.

Einmal dem Panda-Bären den Bambus aus dem Maul ziehen oder den Basketball-Spielern die Hosen herunterreißen – alles ist bei der Ausstellung möglich und vor allem scheint alles täuschend echt.

Vier Monate Arbeit stecken hinter der aussergewöhnlicher Schau. Bevor sie nach China kam, begeisterte sie drei Jahre in Süd-Korea.

“Ich hab das Gefühl, es gibt doch noch einen Unterschied zwischen 3-D-Filmen und 3-D-Fotos.
3-D-Filme werden im Kino gezeigt, sie sind abstrakter. Aber wenn ich die Fotos anschaue, die ich hier geschossen habe – es sieht aus als wenn mein Sohn direkt ins Gemälde geht!”,
sagt Lu Qin, die mit ihrem Sohn zur Ausstellung gekommen ist.

Ihr Sohn ist begeistert: “Also ich finde diese 3D-Kunst ist viel lustiger als normale Kunst. Als ich neben dem Gemälde gestanden habe, hab ich gedacht, ich bin drin! Ich finde, dass alles so wirklich aussieht.”

Die Organisatoren planen nun, in den kommenden eineinhalb Jahren mit der Ausstellung quer durch China zu touren.

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