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Costa Wrack wird zur Touristenattraktion

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Costa Wrack wird zur Touristenattraktion

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Sechs Monate nachdem der Luxusliner Costa Concordia vor der italienischen Insel Giglio auf Grund lief, schleppen sich die Ermittlungen dahin. Die Bergungsarbeiten laufen dagegen auf Hochtouren. Mit Schneidbrennern wird derzeit die Öffnung im Rumpf erweitert, um den Fels zu entfernen. Der eigentliche Bergungstermin ist aber noch unklar.

“Um den Felsblock zu entfernen, müssen wir ihn in drei Teile zerlegen. Wir haben einige kleine Probleme dabei, aber schon bald werden wir den Fels der Insel zurückgeben”, beschreibt Inselbürgermeister Sergio Ortelli die Lage.

Bis zu einem Prozess könnten noch Jahre vergehen. Für den 21. Juli ist erst einmal der zweite Beweissicherungstermin in der toskanischen Stadt Grosseto geplant. Kapitän Francesco Schettino entschuldigte sich in einem Interview für die Havarie, bei der 32 Menschen starben. Inzwischen entwickelt sich das Wrack zur Touristenattraktion. Das gekenterte Kreuzfahrtschiff ist zum beliebten Foto-Objekt geworden und für die vom Tourismus lebenden Einwohner Giglios zu einer neuen Einnahmequelle.