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Nervenschonender: "Der Exorzist" als Theaterstück in L.A:


Kultur

Nervenschonender: "Der Exorzist" als Theaterstück in L.A:

Er gehört zu den gruseligsten Hollywood-Filmen aller Zeiten: “Der Exorzist”. William Friedkin brachte die Gruselgeschichte um das Mädchen Regan, dem der Teufel ausgetrieben werden soll, 1973 in die Kinos.

Der Film trat eine Welle los: Religion, Besessenheit und Spiritismus erlebten eine neue Blüte. Zahlreiche Bücher und Filme nahmen die Motive auf.

Vierzig Jahre später kommt der Exorcist nun am
Geffen Playhouse Theater in Los Angelos auf die Bühne – mit Brooke Shields als schikanierende Mutter und Richard Chamberlain as Priester, der die Dämonen vertreiben will, in den Hauptrollen.

Diese Besetzung Chamberlains am Ende seiner Karriere scheint fast lächerlich.

“Die Theaterproben gingen richtig an mich. Das ist alles etwas spooky. Aber – wir geben das nicht alles an die Zuschauer weiter ab. Keine Angst, das passiert nicht”, sagt Richard Chamberlain.

Während der Filmzuschauer grünen Auswurf der kranken Tochter Regan und jede Menge Gänsehaut bringenden Horror ertragen muss, kommt das Theaterstück geradezu sanft daher.

Es stützt sich stärker auf den Roman von William Peter Blatty, der die Basis zum Film war.
John Pielmeier hat den “Exorcist” für die Bühne neu geschrieben. Tony-Award-Preisträger John Doyle führte Regie.

“Die Zuschauer haben natürlich den Film im Hinterkopf, den sie zu erst sahen. Das ist normal. Was soll ich da tun? Es ist normal, dass einige Leute genau das Gleiche sehen wollen. Aber andere eben wollen etwas Neues. Ich habe versucht, wie ich es immer tat, selbst bei “Romeo und Julia”, die Geschichte so zu erzählen als hätte es sie nie zuvor gegeben. Ich hatte keine andere Wahl”, sagt John Doyle.

Die sanftere Variante von “Der Exorcist” gibt es noch bis zum 12. August im Geffen Playhouse in Los Angeles zu sehen.

www.geffenplayhouse.com

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