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Stellenkahlschlag bei PSA setzt Paris unter Druck

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Stellenkahlschlag bei PSA setzt Paris unter Druck

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Frankreichs Regierung hat die Sparpläne von PSA Peugeot-Citroën heftig kritisiert. Der angeschlagene Autobauer will 8000 Stellen streichen und ein Werk in Aulnay-sous-Bois bei Paris schließen. Konzernchef Phillipe Varin zufolge ist der Stellenabbau unausweichlich.

Frankreichs Industrieminister, Arnaud Montebourg, erhob schwere Vorwürfe: “Warum hat Peugeot im vergangenen Jahr 250 Millionen an Dividenden an seine Aktionäre ausgezahlt? Warum hat die Regierung damals, unsere Vorgänger, das zugelassen? Warum hat Peugeot im vergangenen Jahr seine eigenen Aktien für 199 Millionen aufgekauft? Dieses Geld wurde nicht investiert, damit wurde die Wettbewerbsfähigkeit nicht verbessert, es waren fragwürdige Geldgeschäfte. Diese Fragen müssen geklärt werden.”

Die Regierung will auch wissen, was aus den vier Milliarden Euro Staatshilfen geworden ist, die PSA Peugeot-Citroën erhalten hat. Nächste Woche will sich Montebourg mit den Gewerkschaften treffen.