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Syrien: Nach neuem Massaker - Wut auf díe UNO

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Syrien: Nach neuem Massaker - Wut auf díe UNO

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Ein paar Dutzend Jugendliche in Jeans und T-Shirts, tot. Das sind die ersten Bilder aus dem syrischen Dorf Tremseh, hier sollen bis zu 250 Menschen umgebracht worden sein. Wer die Bilder aufgenommen hat und wann ist wie so oft nicht verifizierbar.
 
 
Die Armee habe das Sunniten-Dorf Tremseh in der Nähe von Hama am Donnerstag erst belagert und dann unter Beschuss genommen, so Abu Omar, der örtliche Kommandeur der oppositionellen Freien Syrischen Armee. Dann seien Milizionäre des Regimes aus umliegenden Dörfern in den Ort gekommen, um die Menschen in ihren Häusern zu töten. Rund 300 Bewohner seien verletzt worden.
 
 
In der Opposition wächst der Unmut über die UNO – manche – etwa Basma Kadhmani, ein führendes Mitglied des Syrischen Nationalrates - geben ihr wegen ihrer zögerlichen Haltung Mitschuld am Massaker von Tremseh. “Löst Kofi Annan ab, den Sonderbeauftragten von UN und Arabischer Liga,” fordern andere. Die UNO-Beobachter wollen in Syrien bleiben.
 
 
UNSMIS Chef, General Robert Mood:
 
“Der Ban Ki-moon-Bericht empfiehlt, dass die UNSMIS-Mission weitergeht und da stehen wir auch dahinter. Die Weiterführung von UNSMIS bedeutet aber, mit einem anderen Ausrichtung, um sicherzustellen, dass wir weiter an Ort und Stelle für die syrische Bevölkerung da sein können.”
 
Die syrische Regierung machte dagegen Oppositionskräfte für das Massaker verantwortlich – sie wollten die Stimmung gegen Syrien aufheizen. 
 
 
 
mit Reuters, dpa