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14. Juli in Paris: Alte Parade mit neuem Präsidenten

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14. Juli in Paris: Alte Parade mit neuem Präsidenten

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Frankreichs neuer Präsident François Hollande hat zum Nationalfeiertag die traditionelle Militärparade in Paris abgenommen.

Mit auf der Ehrentribüne war auch seine Lebensgefährtin Valerie Trierweiler, die mit Äußerungen über seine Ex-Lebensgefährtin, die einstige Präsidentschaftskandidatin Segolene Royal, öffentlichen Unmut ausgelöst hatte, und deren Erscheinen bei diesem Ehrentag deshalb in Frage gestanden hatte.

Fast 5.000 Soldaten, hunderte Pferde und Militärfahrzeuge nahmen zu den Klängen von Marschmusik und der französischen Nationalhymne teil.

Wie jedes Jahr schrieb die Luftwaffe die Nationalfarben Blau-Weiß-Rot in den Pariser Himmel.

Eine besonere Hommage gab es an die UN-Blauhelme, das Motto dieser Parade war “im Dienste der Nation und des Weltfriedens”.

Auch deutsche Soldaten marschierten als einzige Ausländer mit – sie gehören zur Deutsch-Französischen Brigade und sind dauerhaft im Elsass stationiert.

Nach der Parade stand ein Fernseh-Interview des Präsidenten an. Darin wollte er sich nicht nur zur Eurokrise und dem Stellenabbau in Frankreich äußern, sondern auch zu den umstrittenen Äußerungen seiner Lebensgefährtin.