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400.000 Menschen fliehen vor Wolkenbrüchen in Japan

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400.000 Menschen fliehen vor Wolkenbrüchen in Japan

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Japans südliche Hauptinsel Kyushu ertrinkt in Wassermassen. Nach wolkenbruchartigen Niederfällen haben die Behörden inzwischen rund 400.000 Menschen aufgefordert die Unwettergebiete zu verlassen. Mindestens 21 Menschen sind bei dem Rekordregen schon ums Leben gekommen, mehr als 3.000 Häuser wurden zerstört. Am Samstag fielen vereinzelt 110 Liter Niederschlag pro Stunde. Die Niederschläge lösten Schlammlawinen aus, Flüsse traten über die Ufer und überschwemmten mehrere Wohngebiete und Ackerland. Die Meteorologen warnten vor weitere Überflutungen und Erdrutschen. Sie erwarten in Teilen Kyushus bis Sonntagmorgen Regenfälle von bis zu 80 Millimeter pro Stunde.