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Erstmals regelmäßige Hilfslieferungen von Miami nach Kuba

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Erstmals regelmäßige Hilfslieferungen von Miami nach Kuba

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Erstmals seit Verhängung des US-Embargos vor fünfzig Jahren ist eine regelmäßige Schiffsverbindung mit Hilfsgütern von Miami nach Kuba eingerichtet worden. Als erstes Schiff kam der Frachter Ana Cecilia in der kubanischen Hauptstadt Havanna an. Er soll den Auftakt für wöchentliche Lieferungen machen.

“In der Presse wurde nichts davon berichtet”, erklärt ein Kubaner am Hafen. “Aber einige haben erzählt, dass das Schiff angekommen sei, gestern glaub ich, eine Yacht oder eine Barke, mit Hilfe, mit Paketen aus Miami, die nach Kuba geschickt werden durften.”

“Wir können das, was uns geschickt wird, hier nicht kaufen, weil es hier nicht genug davon gibt”, erläutert ein Anderer und verweist auf das Besondere an dem Transport: Dass Exilkubaner in Miami ihren Angehörigen hier Pakete schicken können: “Mit Fleisch, mit Huhn, und sie schicken sie direkt – das ist eine große Hilfe, dass sie sie direkt schicken können.”

Unter Präsident Obama wurde das 1962 verhängte Embargo gegen Kuba etwas gelockert. Es gab schon Schiffsverbindungen von anderen amerikanischen Häfen aus. Doch eine regelmäßige Hilfe, und dies vom Zentrum der Exilkubaner, Miami, aus, ist eine Premiere.