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Die Angst des Londoners vor dem Olympia-Stau

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Die Angst des Londoners vor dem Olympia-Stau

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Die Olympischen Spiele nahen – und die Londoner stellen sich auf Staus und Verkehrschaos ein. Den Organisatoren bereiten nicht nur Wetter und Sicherheitsfragen Sorgen, sondern auch mögliche Engpässe bei Bus und Bahn. Und dann musste auch noch ein Teilstück der wichtigen Autobahn M4 wegen Reparaturarbeiten geschlossen werden.

Dennoch, man sei zuversichtlich, erklärt der zuständige Olympia-Manager Mark Evers: “Die Londoner sind es gewöhnt, sich auch bei Großereignissen in der Stadt fortzubewegen. Das hier übertrifft natürlich alles bisher Dagewesene. Daher ist es so wichtig, dass die Leute im Voraus planen, um die Brennpunkte zu umgehen.”

Schon ohne Olympia sind die Londoner in der Rushhour leidgeprüft. Die ersten Olympioniken trudeln dieser Tage ein. Und auch wenn nicht mehr wie einst mehrere Millionen Besucher erwartet werden – eng wird es.

Das Klagelied des Taxifahrers: “Man kann von keiner Olympia-Route rechts abbiegen, und von einigen auch nicht links. Dann werden auch noch die Straßen verengt, teils von drei Spuren auf eine – das gibt Chaos.”

Eine Bahnkundin klagt: “Es ist schon schwierig, mit einem Baby auf dem Arm und dem Kinderwagen in der Rushhour in den Zug zu steigen, geschweige denn bei den Olympischen Spielen.”

Kurzes Fazit einer anderen Londonerin: “Das wird ein Albtraum. Aber was soll man machen?”

Zu Fuß gehen oder ganz zu Hause bleiben – das empfehlen zumindest die Londoner Verkehrsbetriebe. Wegfahren wäre auch eine Alternative…