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Erfolglose Jagd auf Killer-Hai in Westaustralien

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Erfolglose Jagd auf Killer-Hai in Westaustralien

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Einen Tag nach dem tödlichen Angriff eines Weißen Hais auf einen Surfer hat die australische Küstenwache die Suche nach dem Tier eingestellt. Ein mehrere Meter langer Weißer Hai hatte laut Augenzeugen am Samstagmorgen den 24-jährigen Surfer vor der westaustralischen Küste bei Wedge Island angegriffen und getötet.

Ein Jet-Ski-Fahrer versuchte noch, dem Opfer zu helfen: Doch als er den leblosen verbleibenden Torso des Mannes greifen konnte, habe der Hai versucht, ihn von seinem Jet-Ski zu reißen. Er sei eine Schleife gefahren, und als er zurückkam, habe der Hai den Rest des Körpers mitgenommen. Überall sei Blut gewesen, er habe nichts mehr machen können, erzählt der junge Mann sichtlich geschockt.

Ein großer Hai war schon die Tage zuvor von Surfern in der Gegend gesichtet worden und hatte den Spitznamen Brutus bekommen. Es war die fünfte tödliche Hai-Attacke in Westaustralien seit September. Wissenschaftler führen die zunehmende Zahl von Hai-Angriffen in der Region auf die zunehmende Zahl von Wassersportlern zurück, die sich im Meer tummeln.

Das Fischereiministerium des Bundesstaates lässt das Verhalten der Weißen Haie bereits beobachten, der Minister stellte jetzt in Frage, ob man die Spezies weiter unter Schutz lassen solle. Der Landesvater hatte nach dem letzten Angriff klargestellt, dass die Haie eben im Meer lebten und es hier immer ein Risiko für die Badenden geben werde.