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UNO-Beobachter in Syrien am Ort des jüngsten Blutbads

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UNO-Beobachter in Syrien am Ort des jüngsten Blutbads

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Nach dem Blutbad im syrischen Dorf Tremseh sind UNO-Beobachter dort angelangt. Nach ihren Angaben wurden bei dem Massaker Geschütze und Granatwerfer eingesetzt. Die Angriffe hätten sich offenbar gegen die Häuser von Regierungsgegnern und von Armee-Überläufern gerichtet. Die Beobachter wollen Tremseh heute wieder aufsuchen.

Bei dem Blutbad wurden laut Regierungsgegnern weit über zweihundert Menschen getötet. Die Opposition macht dafür die Armee und regierungstreue Milizen verantwortlich.

Inzwischen hat sich erneut eine Gruppe von Syrern über die Grenze in die Türkei geflüchtet. Unter den rund 150 Menschen waren auch mehrere Verwundete. Nach eigenen Angaben stammt die Gruppe aus der Gegend der Stadt Idlib, wo ihr Dorf aus Hubschraubern beschossen worden sei.

Die Türkei ist schon für Tausende Syrer zum Zufluchtsort geworden, die sich in Sicherheit bringen wollen. In Istanbul demonstrierten rund zweihundert Türken und Syrer gegen die fortdauernde Gewalt und gegen die Machthaber um Staatspräsident Baschar Assad.