Eilmeldung

Eilmeldung

Arktis-Ölbohrung: Shell weht eisiger Wind entgegen

Sie lesen gerade:

Arktis-Ölbohrung: Shell weht eisiger Wind entgegen

Schriftgrösse Aa Aa

Greenpeace-Aktivisten haben mehr als 70 Shell-Tankstellen in London und Edinburgh lahmgelegt, um gegen die Ölbohrungen in der Arktis zu protestieren. 24 Demonstranten wurden festgenommen.

Die Aktion ist Teil der Greenpeace Kampagne “Stoppt Shell – Rettet die Arktis”. Die Organisation warnt, ein Ölunfall in dieser noch unberührten Region hätte katastrophale Folgen für Umwelt und Menschen.

Die Aktivistin Sara Ayech erklärte: “Wir wollen in der Region ein globales Schutzgebiet erschaffen. Das heute ist Teil der Aktionswoche gegen Shell. Menschen auf der ganzen Welt schreiten zur Tat und hoffen, dass Shell zuhören wird und sich entscheidet, nicht nach Öl in der Arktis zu bohren.”

Im Rahmen der Kampange hat Geenpeace auch mehr als 800.000 Unterschriften gesammelt. Shell will mit den ersten Bohrungen noch in diesem Sommer beginnen. Der Ölriese hat nach eigenen Angaben mehr als drei Milliarden Euro in das Programm investiert.

Shell erklärte, es respektiere die Ansichten der Aktivisten und schätze den Dialog mit den Organisationen.