Eilmeldung

Eilmeldung

IWF korrigiert weltweite Wachstumsprognose nach unten

Sie lesen gerade:

IWF korrigiert weltweite Wachstumsprognose nach unten

Schriftgrösse Aa Aa

Der Internationale Währungsfonds hat seine globale Wachstumsprognose leicht nach unten korrigiert – vor allem wegen der Eurokrise sowie der Konjunkturschwäche in den Schwellenländern. Demnach soll die Weltwirtschaft 2012 um 3,5 Prozent zulegen, das sind um 0,1 Prozentpunkte weniger als noch in der April-Prognose. Für 2013 sagt der IWF ein Plus von 3,9 Prozent voraus.

Vor allem die bislang schnell wachsenden Schwellenländer wie China oder Indien geben Anlass zur Sorge: Der IWF erwartet eine teilweise deutliche Verlangsamung des dortigen Wachstums – auch deshalb, weil die europäische Schuldenkrise die Dynamik dieser Länder spürbar abschwäche.

Für die Eurozone bleibt der IWF bei seiner bisherigen Prognose: Demnach wird das Bruttoinlandsprodukt in den Euroländern 2012 um 0,3 Prozent schrumpfen. Erst 2013 soll es wieder zulegen, und zwar um 0,7 Prozent. In Italien und Spanien erwarten die Experten zwei Jahre lang eine zurückgehende Wirtschaftsleistung. Besonders eindringlich warnte der IWF vor einer weiteren Eskalation der Schuldenkrise.