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Brüssel streitet erneut mit Microsoft

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Brüssel streitet erneut mit Microsoft

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Brüssel droht Microsoft erneut mit einer Geldbuße. Wer auf seinem Computer Windows benutzt, kann beim Surfen den Browser frei wählen. Dieses Versprechen hat Microsoft im Jahr 2009 gegeben. Nach Angaben der Europäischen Kommission hält sich der Konzern aber nicht daran. Gegen Microsoft werde nun ein formelles Verfahren eingeleitet, so Wettbewerbs-Kommissar Joaquin Almunia. Bestätige sich die Rechtsverletzung, könnte sie schwerwiegende Folgen haben. Die Kommission achte darauf, dass ihre Entscheidungen respektiert würden. Microsoft droht eine Strafe von bis zu zehn Prozent seines Jahresumsatzes. Brüssel streitet seit Jahren mit dem Konzern um den Web-Browser. Die Kommission ist schon früher immer wieder gegen Microsoft vorgegangen und hat Strafgelder von rund 1,7 Milliarden Euro verhängt.