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Geschäfte mit Terroristen: HSBC tut es leid

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Geschäfte mit Terroristen: HSBC tut es leid

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Die Großbank HSBC hat Terroristen, Drogendealern und Geldwäschern Zugang zum amerikanischen Finanzsystem verschafft. Die HSBC-Zentrale in London erlaubte ihren Filialen in Ländern wie Mexiko, Bangladesch und Saudi-Arabien, Milliarden Dollar verdächtiger Herkunft ohne hinreichende Kontrollen in die USA zu schleusen.

Diese schweren Vorwürfe erhebt der amerikanische Senat in Washington gegen die Großbank. Die Senatoren legten einen Bericht vor, in dem es heißt, HSBC habe die Regeln des Bankensystems umgangen und illegalen Geldflüssen Zugang zum US-Finanzmarkt verschafft.

HSBC bat um Verzeihung und gelobte Besserung. Die Chefin des US-Zweigs der Bank, Irene Dorner, wird sich vor einem Ausschuss des US-Senats offiziell dafür entschuldigen, dass HSBC zwischen 2004 und 2010 keine effektiven Kontrollen in Kraft hatte.