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Schwere Waffen in den Straßen von Damaskus

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Schwere Waffen in den Straßen von Damaskus

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Mit Panzern und Hubschraubern versucht die syrische Armee, die Kontrolle über die Hauptstadt Damaskus wiederzuerlangen. In den Straßen der Dreimillionen-Metropole wird den dritten Tag gekämpft – Bewohner berichten von Schüssen auch in der Stadtmitte, vor der syrischen Zentralbank
mit Schnellfeuerwaffen geschossen worden.
Deserteure hätten in der Nacht eine Polizeiwache im Al-Kadam-Viertel angegriffen, so
die Muslimbruderschaft.

Das Militär bombardiere in den umkämpften Vierteln gezielt Strom-Transformatoren, berichten Aufständische. Überall seien Scharfschützen postiert, deshalb könne man Verletzte nicht aus den umkämpften Zonen herausbringen.

Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte zählte am Montag an die 150 Opfer der Kämpfe, mehr als die Hälfte Zivilisten.

Das Assad-Lager zu allem bereit, warnte der zur Opposition übergelaufene Ex-Botschafter im Irak Nawaf Fares. Selbst der Einsatz von Chemiewaffen sei nicht mehr ausgeschlossen. Syrien besitze größere Mengen des Nervenkampfstoffes Sarin und Senfgas.

mit AFP, dpa