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Umweltschutz in Lagos: Slum abgerissen

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Umweltschutz in Lagos: Slum abgerissen

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In der nigerianischen Millionenmetropole Lagos haben die Behörden damit begonnen, einen Slum in der Lagune von Lagos abzureißen. Die Regierung des Bundesstaates Lagos begründete die Maßnahme damit, dass die Hütten nicht nur illegal seien, sondern auch eine Gefährdung der Umwelt darstellten.

Die Bewohner sind empört: “Es stellt sich die Frage, wenn die Regierung dieses Gebiet nutzen will, warum kann sie dann nicht diese Menschen offiziell informieren, oder sind diese Menschen für die Regierung keine Menschen?” fragt Student Pascal Agosu.

Im Slum Makoko leben etwa 30.000 Menschen Betroffen vom Abriss ist nur die Hälfte des Slums, die in die Lagune gebaut ist. In Nigeria werden immer wieder Slums von den Behörden abgerissen. Makoko war bereits vor 7 Jahren einmal niedergerissen worden. Wo die jetzt Obdachlosen Betroffenen in der 15 Millionen Metropole Lagos eine neue Heimat finden werden, ist unklar.