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Selbstmordanschlag tötet Syriens Verteidigungsminister

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Selbstmordanschlag tötet Syriens Verteidigungsminister

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Bei einem Selbstmordanschlag in Damaskus ist Verteidigungsminister Daud Radscheha umgekommen, ebenso sein Stellvertreter Assef Chaoukat, ein Schwager des Präsidenten Baschar al Assad. Innenminister Mohammed Ibrahim al-Schaar wurde verletzt. Das meldete das syrische Staatsfernsehen. Der Anschlag habe ein Gebäude der Nationalen Sicherheit während einer Sitzung getroffen. 
 
Nach ersten unbestätigten Informationen von vor Ort starben durch die Explosion im Al-Rawda-Viertel insgesamt fünf Menschen.
 
Trotz Panzern und Kampfhubschraubern haben die Assad-Truppen die Hauptstadt offenbar nicht unter Kontrolle.
 
“Vulkan Damaskus” haben Regierungsgegner die Kämpfe um die syrische Hauptstadt genannt – ihnen sollen in den vergangenen zwei Tagen bis zu 60 Soldaten zum Opfer gefallen sein.
 
 
Adnan Abed, Chefredakteur der
Parteizeitung Al Baath:
 
“Ich meine, Regierungstruppen haben die Lage in Damaskus weitgehend unter Kontrolle. Sie werden die Rebellen, in den wenigen Regionen aufgeheizter Auseinandersetzungen beseitigen.”
 
 
Syrien habe Truppen von der Grenze zu den israelisch besetzten Golanhöhen abgezogen, so der israelische Geheimdienst.
 
Im ganzen Land zählten syrische Menschenrechtsbeobachter am Dienstag mehr als 100 Tote.
 
 
 
mit Reuters, AP, dpa