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Grönland-Gletscher "kalbt" - einen Rieseneiswürfel

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Grönland-Gletscher "kalbt" - einen Rieseneiswürfel

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In Grönland ist von einem Gletscher ein Eisberg abgebrochen, doppelt so groß wie Manhattan.
Satellitenaufnahmen der US-Raumfahrtbehörde Nasa zeigen, wie sich ein riesiger, circa 120 Quadratkilometer großer Eisbrocken vom Gletscher ablöst. Vor zwei Jahren war schon einmal ein gigantischer Eiswürfel ins Meer gefallen, er war gut doppelt so groß.

Der Petermann-Gletscher liegt etwa 1000 Kilometer südlich des Nordpols. Er schiebt sein Eis aus dem Landesinneren in einer langgestreckten Zunge ins Meer hinaus, von Zeit zu Zeit bricht ein Stück ab, der Gletscher “kalbt”. So weit, so normal.

Die Forscher sind trotzdem beunruhigt: Noch nie hätten sich so große Stücke so weit im Norden gelöst. Würde Grönlands Festlandeis komplett abschmelzen, stiege der Meeresspiegel dramatisch.

Das könnte nach Computerberechnungen schon bei einer Erderwärmung von 1,6 Grad eintreten.

Mit Reuters, AP