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Kosovo will Reformen fortsetzen

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Kosovo will Reformen fortsetzen

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Der Internationale Währungsfonds hat einer ersten Hilfstranche in Höhe von 48 Millionen Euro für das Kosovo zugestimmt und in wenigen Tagen wird UN-Generalsekretär Ban Ki-moon die frühere serbische Provinz besuchen. Auch hatte eine internationale Konferenz dem Kosovo zu Beginn des Monats uneingeschränkte Souveränität zuerkannt.
Die frühere serbische Provinz hatte sich Anfang 2008 für unabängig erklärt. Die EU erwarte, dass das Kosovo seine Reformbemühungen fortsetze, so der Präsident des Europäischen Rates, Herman Van Rompuy, anlässlich des Besuchs der Präsidentin des Kosovo, Atifete Jahjaga, in Brüssel. Insbesondere gehe es um Reformen auf dem Gebiet der Rechtsordnung, der öffentlichen Verwaltung, des Wahlrechts und der Minderheitenrechte.
Fünf EU-Mitglieder haben die Unabhängigkeit des Kosovo nicht anerkannt: Zypern, Griechenland, Rumänien, die Slowakei und Spanien. Sie wolle diese Länder dazu ermutigen, dem Beispiel der Mehrheit der EU-Mitgliedsländer zu folgen, so die Präsidentin des Kosovo. Es gehe darum, dem Westen des Balkans eine Perspektive zu geben.
Aus Belgrad hieß es inzwischen, Serbien wolle den UN-Beitritt des Kosovo nicht zulassen.