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Bulgarien: Attentäter als Tourist verkleidet

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Bulgarien: Attentäter als Tourist verkleidet

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Die Identität des Selbstmordattentäters von Burga ist weiter unklar. Die schwedische Sicherheitsbehörde erklärte, bei dem Täter handele es sich nicht um den genannten Schweden.
 
Zuvor hatten bulgarische Medien den Namen Mehdi Ghezali ins Gespräch gebracht, ein Schwede, der zwei Jahre in Guantanamo verbracht hatte.
 
Mit einer DNA-Probe aus dem Finger des mutmaßlichen Attentäters soll nun seine Identität festgestellt werden. Er soll seinen Rucksack im Gepäckfach des Busses verstaut haben, um die tödliche Explosion auszulösen.
 
Bei dem Anschlag kamen fünf israelische Touristen, der Busfahrer und der Täter ums Leben.
 
Israels Präsident Schimon Peres erklärte:
“Diese Gefahr kommt aus dem Iran. Es ist nicht nur eine Gefahr für Bulgarien, es nicht nicht nur eine Gefahr für Israel, sondern eine Gefahr für alle, weil sie keinerlei Respekt vor dem menschlichen Leben haben. Sie haben keinerlei Respekt vor unschuldigen Menschen.“ 
 
Der Iran hat jegliche Beteiligung an dem Anschlag bestritten.
 
Bei der Explosion waren dutzende Menschen verletzt worden, drei von ihnen schweben in Lebensgefahr. Ein israelisches Militärflugzeug brachte mehrere verwundete Israelis zurück in ihre Heimat.