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Neues zum Tod von Gilles Jacquier

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Neues zum Tod von Gilles Jacquier

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Der Tod des französische Journalisten Jacquier in Syrien war möglicherweise doch ein Unfall. Der in Frankreich bekannte Fernsehreporter war im Januar im westsyrischen Homs durch eine Wurfmine getötet worden.

Die französische Tageszeitung Le Figaro behauptet nun, es habe sich dabei um einen verirrten Sprengsatz syrischer Rebellen gehandelt. Die Information stamme aus dem Umfeld des Verteidigungsministeriums in Paris.

“Der französische Geheimdienst hat Untersuchungen durchgeführt, die auf einer ballistischen Studie basieren”, sagt Georges Malbrunot, Journalist bei Le Figaro. Die Ergebnisse wiesen seinem Informanten zufolge darauf hin, dass das Geschoss von sunnitischen Aufständischen kam.

Die französischen Behörden hatten unmittelbar nach dem Anschlag Ermittlungen eingeleitet. Eine Kommission hatte schließlich die Armee von Staatspräsident Baschar al-Assad für den Tod des Journalisten verantwortlich gemacht.

Die Fernsehanstalt France 2, Jacquiers Haussender, zeigte sich den neuesten Informationen gegenüber skeptisch.