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Olympische Gegensätze

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Olympische Gegensätze

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Er ist Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordler. Der Brasilianer César Cielo, oder kurz Cesão, der große César, ist ein Schwimmstar. Bei den olympischen Spielen in London will er nur eines: Medaillen gewinnen. Und damit ist er im gelb-grünen Schwimmteam nicht alleine.

Cielo: “Wir können sehr viel mehr Medaillen gewinnen als noch in Peking. Ich werde also mein Bestes geben, meine Teamkollegen anfeuern und dann werden wir hoffentlich unser Ziel erreichen.”

Und das ist Cesãos Konkurrenz. Nun, vielleicht nicht ganz. Das Schwimmteam aus der Demokratischen Republik Kongo gehört zu den Exoten. Mbombo Soleil und Ngondo Moïse kämpfen nicht um Medaillen, für sie geht es tatsächlich um das olympische Motto: Dabei sein ist alles.

Soleil: “Viele Leute wollen nur meckern und kritisieren, aber wir versuchen, nicht darauf zu achten. Wir haben eben kein Schwimmbecken – wie sollen wir also trainieren?”

Mit 14 Athleten ist das Olympiateam aus Kinshasa nach London gereist. Und die Mannschaft ist bunt gemischt: Kampfsportler sind dabei, Tischtennisspieler und Leichtathleten. Die Erfahrung mit sportlichen übermächtigen Konkurrenten werden sie wohl alle machen.